Archiv für den Monat: Juni 2017

15. Oktober 2017

Neuwahlen – Nationalratswahl – in Österreich

Die Regierung war nicht in der Lage (willens !?) die gesamte Periode, bis Herbst 2018, zu arbeiten. Vor nicht allzu langer Zeit war die Legislaturperiode (2007 beschlossen) von vier auf fünf Jahre verlängert worden – um länger und besser für unser Land arbeiten zu können. Ein Hohn – aber es zeigt wie ungeniert die österreichische Bevölkerung von den regierenden Parteien vorgeführt wird.

Nun geht ein immer gleiches Spiel wieder los: Wechselseitige Schuldzuweisungen, Versprechungen über Versprechungen !! Wenn Sie ErstwählerIn sind mag das neu für Sie sein. Wenn Sie aber in einem Alter sind wo Sie vielleicht schon zwei oder drei Wahlen erlebt haben dann kennen Sie das Spiel schon – und sie wissen auch, dass nichts von all den Versprechungen übrig bleibt.

Meine Schlussfolgerung ist daher, dass nur eine  > neue Partei <  in der Lage sein kann Änderungen herbei zu führen. Eine Partei, die die Gegebenheiten sachlich analysiert und nach fachlichen Kriterien und durch parteilich unabhängige Fachleute die notwendigen Reformen durchführt. Dadurch werden nicht nur bessere Bedingungen für die gesamte Bevölkerung in allen Lebensbereichen geschaffen, es können  auch enorme finanzielle Mittel eingespart werden – Fachleute haben bis zu 13 Millarden Euro errechnet.

Was wird nun passieren ??? Mit an 99 % iger Wahrscheinlichkeit wird eine Schlammschlacht zwischen den „alten“ Parteien losbrechen, wie sie die österreichischen WählerInnen noch nie erlebt haben. Warum ??

Weil die „grossen“ Parteien an der Macht  (SPÖ / ÖVP) bleiben wollen oder an die Macht (FPÖ) kommen wollen – dafür sind alle Mittel recht. Als WählerIn sind Sie bei diesem          > Kampf < nur Mittel zum Zweck. Es wird ihnen das Blaue vom Himmel versprochen und all das was schon in den letzten fünf oder zehn Jahren hätte getan werden sollen, wird jetzt versprochen  in kürzester Zeit zu erledigen. Eigentlich immer der gleiche „Schmäh“ und ich hoffe, die WählerInnen fallen nicht wieder darauf herein. Daran werden auch „neue, sympathische Gesichter“ nichts ändern – die Parteisysteme dahinter bleiben unverändert.

Meine Hoffnung ist deshalb, dass doch noch eine neue Partei auf den Plan tritt und mit ehrlichen  Argumenten – wahrscheinlich ist das Wichtigste ein Gefühl des Vertrauens und der Verlässlichkeit  zu vermitteln – die WählerInnen von sich überzeugen kann. Möglicherweise ist diese Wahl die letzte Gelegenheit, Österreich vor einer noch grösseren Verschuldung zu bewahren und auf einen guten Weg in die Zukunft zu führen.

Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Email: derverein@sbg.at

Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Email: derverein@sbg.at

KETZERISCHE GEDANKEN ………………..

….. in einer Zeit wo dieser Begriff vielleicht gar keine Berechtigung mehr hat, weil sowieso alles erlaubt ist oder sich zumindest niemand mehr an Regeln hält.

Nehmen wir einmal an Kriege wären ein Geschäftsmodell !!!! Die Jubelrufe eines Politikers – Jobs, Jobs, Jobs – über einen gerade vereinbarten Waffendeal lassen solche Gedanken nicht gerade weltfremd erscheinen. Wo immer man sich in der Welt umsieht: Es wird überall gerüstet – auch in der EU.

Die Toten (Menschen), egal ob Soldaten oder Zivilisten, werden ausgeblendet – auch die Flüchtlinge. Vielleicht gibts aber auch eine Umwegrentabilität. Irgendwer muss die zerstörte Infrastruktur wieder aufbauen, Rohstoffe können neu verteilt werden und neue Machtallianzen können sich auch wieder ergeben.

Was hat uns aber in diese Lage gebracht ? Im wesentlichen halte ich die Politik, in verschiedenen Stadien, für verantwortlich. Nicht unterschätzt darf auch der Einfluss vieler „Kleingruppierungen“ werden, die nur eines wollen – Macht, Zerstörung, Anarchie. Dafür bekommen sie Waffen, Waffen und noch einmal Waffen.

Europäische Staaten haben in der Vergangenheit das Weltgeschehen sehr entscheidend beeinflusst. Sei es durch die Kolonialisierung von Ländern, das Commonwealth of Nations, ganz wesentlich aber auch durch zwei Weltkriege. Die Erfahrungen daraus haben aber schlussendlich doch auch einen „Eisernen Vorhang“ und eine „Mauer“ zu Fall gebracht und haben eine „Europäische Union“ ermöglicht – und 70 Jahre Frieden (zumindest in der Union) !!

Nach diesen Jahren der Ruhe und des Friedens in der EU und nachdem sich alle ein ordentliches Stück vom Kuchen geholt haben bricht unter den Politikern wieder eine Zeit der Selbstdarsteller, Egomanen, Populisten und Zündler an. Und auch jene Länder (ehemaliger Ostblock), die sich einmal nur eines gewünscht hatten – endlich frei zu sein – streben schon wieder nach „Höherem“ – Regeln sind dazu da ignoriert zu werden. Der Ruf nach starken Männern / Frauen wird immer lauter – man wünscht sich wieder „Führer“ !!! Dass diese „Führer“ in der gesamten Weltgeschichte nach einer kurzen Phase der Euphorie immer gescheitert sind und Chaos und Verderben zurück gelassen haben wird nicht zur Kenntnis genommen.

Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung tragen sowohl die politischen Systeme und deren Protagonisten als auch die Profitgier von Wirtschaft und Finanz bei. Die PolitikerInnen haben ihrerseits nur mehr die Stärkung von Macht und Einfluss zum Ziel und lassen, zum eigenen Vorteil, Wirtschaft und Finanz gewähren – um ihre Bevölkerung (WählerInnen) kümmern sie sich kaum mehr.

Es gibt noch einige Staaten in der EU die auf ein ausbalanciertes Staatswesen stolz sein können – Österreich, wenn es nicht sehr schnell eine Kehrtwende gibt, entfernt sich schon davon.

Für so einen noch funktionierenden Staat, zumindest ist es der grösste in der EU, halte ich Deutschland mit der Kanzlerin Merkel und ihrer Regierung. Ich möchte Frau Merkel zwar jetzt nicht „heilig“ sprechen, sie hat aber trotz ihres grossen Erfolgs das notwendige Augenmass nicht verloren und es ist ein „roter Faden“ in ihrer Politik zu erkennen.

Ich glaube/hoffe nicht, dass schon morgen der berühmte Funke das Pulverfass zur Explosion bringt, was ich aber glaube ist, dass irgendwo eine Zündschnur schon brennt – wir wissen nicht wo und nicht wie lange sie ist. Ob der Crash dann die Finanzwelt betrifft oder die Wirtschaft, vielleicht ist Cyberkriminalität der Auslöser – oder es kommt tatsächlich zu einer kriegerischen Auseinandersetzung ?? Tatsache ist, dass bei der schon existierenden Waffenpräsenz und permanenter Weiterrüstung irgend jemand auch einmal probieren will ob die schönen Waffen auch funktionieren – eine beängstingende Vorstellung !

Die Frage ist jetzt, kann – fünf Minuten vor zwölf – ein Ausweg gefunden werden und wie sieht die Lösung aus ? Fest steht, dass es bei der Suche nach Lösungen keine Tabus geben darf und alle Vorschläge geprüft werden müssen.

Vielleicht können die noch funktionierenden Staaten und Länder wieder eine Kolonialisierung / Patronat der „Kriegsländer“ und „Unterentwickelten“ übernehmen – aber ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

Im Grunde genommen müssten wir ja über jede Möglichkeit froh sein einen Crash, welcher Art auch immer, zu verhindern. Vielleicht siegt ja doch einmal Vernuft und Menschlichkeit über Kalkül, Eigennutz und Gier !!!

Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Email: derverein@sbg.at

Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Email: derverein@sbg.at