Es darf befürchtet werden, dass die Seifenblase in der wir derzeit leben schon in absehbarer Zeit platzt !!!

Immer mehr verfestigt sich der Eindruck, dass ein grosser Teil der Bevölkerung unseres Planeten ihr Leben kaum oder gar nicht selbst bestimmt leben kann.

Die Gründe sind vielfältig, können aber eigentlich in überschaubaren Kategorien zusammen gefasst werden:

Macht ( – Ohnmacht) der Politik: Grundlage ist die jeweils politische Ausrichtung, die von Demokratie, Diktatur, Monarchie über eine Vielzahl von Facetten verfügt. In der Regel ist allen gemein, für seine Bevölkerung bestmögliche Verhältnisse schaffen zu wollen. Die Realität zeigt uns allerdings, dass bei allen Regierungsformen das Hauptaugenmerk darauf gerichtet ist Macht und Einfluss auszubauen und abzusichern.

Fazit: Viele Entscheidungen werden pateipolitisch, ideologisch getroffen und nützen nur der regierenden Partei(en) und maximal einem Teil der Bevölkerung.

Macht ( – Verantwortung) der Wirtschaft: Ziel jedes Unternehmens (von 1 Frau/Mann bis zu zig-tausend Mitarbeitern) ist es, für einen oder mehrere Eigentümer, Gewinne zu erwirtschaften. Mit der zunehmender Grösse eines Unternehmens sind es die MitarbeiterInnen/Angestellten die für eine Region eines Firmenstandortes von grösster Bedeutung sind ebenso wie die vom Unternehmen zu leistenden Abgaben und Steuern.

Fazit: Unternehmensentscheidungen unterliegen strategischen Überlegungen und werden in der Regel mit dem Ziel der Gewinnmaximierung getroffen.

Macht ( – Fluch) des Geldes: In den letzten 10-15 Jahren wurde Geld zu einem handelsfähigen (Spekulations) Produkt, zum einen – zum anderen, konnten Einzelpersonen grosse Reichtümer erwerben und dadurch Einfluss auf Politik und Wirtschaft gewinnen. Dadurch werden Entscheidungen aber nicht nur mehr rational, z.B. von Gremien, sondern auch emotional getroffen und/oder von den jeweiligen Charaktereigenschaften und persönlichen Zielen einzelner Personen/Geldgeber abhängig.

Fazit: Menschliche Stärken und Schwächen (Korruption) werden ein wesentlicher Bestandteil (Glück und Unglück) von Entscheidungen.

Kriege ( – Terror): Eine Kategorie mit kaum noch kontrollierbaren Auswirkungen. Selbst die Streitparteien (Gute / Böse) lassen sich nicht mehr eindeutig zuordnen – schon gar nicht wer im Recht ist und wer nicht. Im Grunde genommen kann jeder der bezahlen kann auch Waffen kaufen – und dann zählt das Recht des Stärkeren.

Fazit 1: Im Gegensatz zu früher werden heute Kriege nicht mehr gewonnen oder verloren – und sind damit abgeschlossen. Das hätte den Vorteil, wenn man es so bezeichnen kann, dass aus den Ruinen wieder neues Leben entstehen kann – z.B. Weltkrieg  I. + II.

Fazit 2: Kriege werden heute nicht notwendigerweise von Ländern gegen Länder geführt sondern oftmals, regional begrenzt, zwischen „terroristischen“ Gruppen – mit unterschiedlicher Motivation. Solche Auseinandersetzungen sind oftmals überhaupt nicht zu beenden.

Fazit 3: Rückblickend hat sich gezeigt, dass die ausgewogensten Phasen immer nach Kriegen und Katastrophen stattgefunden haben – beide Szenarien sind absolut nicht wünschenswert aber gibt es überhaupt eine Möglichkeit „normale Verhältnisse“ auch ohne diese Brachialregulatorien herzustellen.

Bündnisse ( – politisch, wirtschaftlich, militärisch): Es hat den Anschein als wäre die ganze Welt in irgend einer Form vernetzt – mit sowohl positiven wie auch negativen Resultat. Es zeigt sich, dass es „radikalen“ Parteien, kleinen Gruppen ja sogar einzelnen Personen gelingt > Herrschaften < aufzubauen und in der Folge, durch die Vernetzung mit Gleichgesinnten jede Kontrolle unmöglich machen.

Europäische Union ( – ein Erfolgsmodell): Auf den ersten Blick – von der Idee her eindeutig JA! Das war allerdings auch die Uridee des Kommunismus, sollte man der Ordnung halber erwähnen. Auf den zweiten Blick – in Umsetzung und Anwendung nur teilweise alltagstauglich und sehr idividuell von den jeweiligen Ländern und den dort handelnden Personen / Parteien geprägt.

Anders herum – aus vielen Gründen (national-ideologische Perspektiven, wirtschaftlicher-finanzieller Entwicklungsstand, Bildung, soziale Standards uvm.) ist eine Zusammenarbeit auf Basis einheitlicher Parameter nicht möglich. Einen Beweis dafür haben als Erste die Vorbildnationen Deutschland und Frankreich geführt – sanktionsfreie Missachtung der Defizitgrenzen.

Es müsste also, in Kenntnis der vorliegenden Erfahrungswerte, die EU organisatorisch noch einmal neu (Parallelstruktur) aufgestellt werden. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Entwicklungsstufen in den Beitrittsländern, der jeweils gewünschten Anbindung und den verschiedenen Geschwindigkeiten der Weiterentwicklung. Die Parameter für diese Form der EU können vor dem Start entsprechend theoretischer Vorgaben und unter Berücksichtigung gemachter Erfahrungen festgelegt werden. In der Folge ergeben sich Beitritte (erste Phase) in dieses Modell an unterschiedlichen Punkten (gemeinsamen „Schnittmengen“).

Es ist mir schon bewusst, dass mein Vorschlag einer Neuaufstellung bei den Hauptproponenten der EU zu einem reflexartigen NEIN führt. Bei > objektiver < Betrachtung wird man aber feststellen, dass das derzeit bestehende Regulativ der EU in eine Sackgasse (viele Sackgassen) führt. Eine Adaptierung der nicht mehr ausreichenden Regeln kann zwar teporär zu einer Verbesserung führen, wird aber nach kurzer Zeit wieder in einer Sackgasse enden. Altes Sprichwort: Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

Fazit: Die schwierigste Übung in der Politik ist die > Erneuerung <. Hauptgrund dafür ist, dass die Parteien nach einer gewissen Zeit sich „eingerichtet“ haben – Macht und Einflussbereiche sind einzementiert. Ab diesem Zeitpunkt gilt das Hauptaugenmerk nur mehr der Sicherung der jeweiligen Systeme. Jede > Erneuerung < in dieser Phase birgt die Gefahr in sich etwas vom „Kuchen“ abgeben zu müssen. Deshalb wird lieber das bestehenden Regulativ adaptiert und die Novellierung, wider besseres Wissen, als Erfolg verkauft.

Österreichische Politik ( – der Kampf ums Überleben): Nach vielen qualvollen Jahren müsste den meisten ÖsterreichernInnen klar sein, dass nicht Ihr überleben im Vordergrund steht sondern das der Parteien – das muss ein Ende haben. Es braucht eine Erneuerung oder zumindest tiefgreifende Reformen in allen Bereichen, denn viele Grundlagen und Gesetze unseres „Staatsmechanismus“ reichen bis zu 70 Jahre, teilweise bis in die Monarchie, zurück.

Die bestehenden Parteien, egal ob Regierung oder Opposition, haben natürlich in allen Bereichen „IHRE“ Leute plaziert und somit Eigeninteressen zu verteidigen. Es gibt Verknüpfungen und Abkommen untereinander und natürlich – das Wissen um „dunkle Flecken“ auf der Weste der jeweils Anderen.

Fazit: Eine > Erneuerung < die diesen Namen auch verdient und den Menschen wirklich hilft kann nicht von bestehenden Parteien bewerkstelligt werden. Es muss eine NEUE Partei sein, ohne Vorbelastungen und niemandem, ausser den WählernInnen, verpflichtet sein – und: Sie muss eine Mehrheit bei den Wahlen bekommen. Nur so können die Ziele in kurzer Zeit umgesetzt werden:

Reformen in allen Bereichen – ideologiefrei und nach sachlichen Kriterien!

Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Email: derverein@sbg.at

Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Email: derverein@sbg.at

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