An alle Realitätsverweigerer – Politik wie sie bisher gemacht wurde wird in Zukunft nicht mehr gefragt sein.

Eigentlich hat sich der Wandel, gilt für Österreich genauso wie für alle Demokratien westlichen Zuschnitts, schon über viele Jahre angekündigt.

Aber die PolitikerInnen nach altem Muster hatten es sich so schön eingerichtet und die, mehr oder weniger, bequemen WählerInnen glaubten nur zu gerne die immer wiederkehrenden (leeren) Versprechungen vor den jeweils anstehenden Wahlen:  Alles wird bestimmt besser!

Als Reaktion auf den schwindenden Wählerzuspruch werfen die klassischen Parteien den „neuen“ Parteien Populismus und leere Versprechungen vor. Die Frage die sich jetzt aufdrängt ist wohl, worin besteht im Ergebnis beider, alter und neuer, Parteien der Unterschied oder bleibt wieder alles beim alten: Leere Versprechungen in verschiedenen Verkleidungen!

Mein Schluss, aus den Erfahrungen mit „alter“ Politik und den sich abzeichnenden Ergebnissen „neuer“ Politik, ist:  REALPOLITIK. Darunter verstehe ich Politik, die sich wertfrei und ohne Ideologie mit den tatsächlichen Problemen befasst und durch Fachleute die notwendigen Änderungen erarbeitet und durchführt. Das geht von Reformen in Teilbereichen bis zu kompletten Neuorganisationen. Nur so kann, den heutigen Anforderungen entsprechend, Politik für die Österreicherinnen und Österreicher gemacht werden. Politik ist Dienstleistung – für die Bevölkerung unseres Landes und nicht für die Parteisysteme.

Für sehr wichtig halte ich auch, dass sich eine (wirklich) neue Art von PolitikernInnen entwickelt. Es kann nicht sein, dass sich „linke“ und „rechte“ PolitikerInnen gegenüber sitzen und deren Hauptinteresse darin besteht die eigene Ideologie dem jeweils Anderen aufzuzwingen. Insofern würde eine > Regenerationsphase < während der Fachleute (ideologiefrei) die notwendigen organisatorischen Grundlagen herstellen sehr gut passen.

Man muss es sich immer wieder einmal vor Augen halten, ich habe schon einige Male an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die meisten der Mechanismen nach denen unser Staatswesen abläuft  aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg resultieren – die sind 60 bis 70 Jahre alt. Dass das nicht mehr zeitgemäß sein kann leuchtet wohl allen ein. In diesen alten Strukturen ist auch die Geldverschwendung vieler Bereiche versteckt und begründet – Geld, mit dem wir die notwendigen Reformen finanzieren können.

Insofern lagert ein riesiger Geldschatz in unseren verkrusteten Strukturen, wir müssen ihn nur „herausreformieren“ – ohne wieder neue Schulden machen zu müssen.

Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Email: derverein@sbg.at

Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Email: derverein@sbg.at

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.