An einem Strang ziehen – hat diese Redewendung heute überhaupt noch eine Berechtigung?

Das war nicht immer so. Ganz im Gegenteil, die längste Zeit zwischen Ende des                           2. Weltkrieges und heute hatte es einen sehr hohen Stellenwert „an einem Strang zu ziehen“.

Selbst wenn Parteien sehr unterschiedliche Ansichten vertraten gab es den festen Willen und auch eine gesunde Portion Ehrgeiz den/die Anderen von der Sinnhaftigkeit der eigenen Idee zu überzeugen. Das war in der Politik so, bei Firmen, bei Familien, bei Nachbarn und auch bei verschiedenen Ländern.

Man könnte sagen es gab einen Krieg der Ideen – heute gibt es das nur noch als einen Krieg der Interessen und leider schon viel zu oft als einen Krieg mit Waffen. Allianzen, die heute eingegangen werden können schon in kürzester Zeit einer anderen Interessenslage geopfert werden.

Was dabei verloren geht, ist Vertrauen, Verlässlichkeit und Sicherheit. Damit einher geht auch die, sehr negative, Vorbildwirkung für die Bevölkerung. Die Folge wird ein Kampf          > Jeder gegen Jeden < sein und es werden nur mehr die jeweils eigenen Interessen im Vordergrund stehen und der Stärkere gewinnt – im Recht oder nicht.

Dass es weltweit nicht möglich ist Einklang zu schaffen mag nachvollziehbar sein. Aber selbst da war es früher möglich, dass zumindest Regionen gleiche Interessen verfolgten. Die EU wäre ein leuchtendes Beispiel wenn nicht jetzt, nach nur ein paar Jahren Bestand, die Eigeninteressen der Mitglieder wieder im Vordergrund stünden.

Auch Österreich hat dieselbe Entwicklung genommen. Nach dem Krieg haben alle Parteien und Institutionen, man erinnere sich an die berühmte „Sozialpartnerschaft“, an einem Strang gezogen. Verantwortungsvolle Politiker und Persönlichkeiten haben im Interesse des Volkes regiert. Der Wohlstand auch „einfacher“ Leute und was bis heute noch geblieben ist, wurde in dieser Zeit geschaffen. Heute gibt es in der Politik keine Persönlichkeiten mehr, nur ParteidienerInnen deren einziges Ziel und Pflicht es ist, Macht und Einfluss für ihre Partei zu vergrössern und zu festigen. Dafür ist jedes Mittel recht und so wird Geld verschwendet als gäbe es kein Morgen – vielleich gibt es ja auch kein Morgen mehr. Tatsache ist, unsere Staatsverschuldung hat einen absoluten Spitzenwert erreicht – jeder ÖsterreicherIn, vom Baby bis zur Oma, haftet persönlich für fast  40.000,– Euro gegenüber dem Staat.

Wenn Sie liebe Österreicher und Österreicherinnen diese Entwicklung umdrehen wollen dann müssen Sie die Initiative ergreifen und die Regierungsparteien zwingen > an einem Strang zu ziehen <  und zwar in Ihre Richtung und nicht in Richtung der Parteien. Sonst bleiben Sie auf der Strecke mit Ihren Sorgen um Miete, Kindergarten, Schule, Job, Pensionen, usw. – halten Sie sich das vor Augen.

Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf: Mein Name ist  Artur Hofmann / Email: derverein@sbg.at

Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf: Mein Name ist  Artur Hofmann / Email: derverein@sbg.at

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