Archiv für den Monat: September 2016

„Die ich rief, die Geister ………“ (Zauberlehrling / J.W. von Goethe)

> Wikipedia < interpretiert die Ballade vom Zauberlehrling in 8 Punkten folgendermaßen:

1. Überheblichkeit und Wichtigtuerei

2. Umsetzung des Vorhabens

3. Machtrausch

4. Angst und Verzweiflung

5. Hilfloses Schimpfen

6. Verzweiflungstat

7. Hilferuf

8. Rettung durch den Zaubermeister

Bis auf die Punkte 4., 7. und 8. gibt es keine bessere Interpretation politischen Handelns.

Punkt 4. / Angst und Verzweiflung gibt es mit Sicherheit, wird aber nicht öffentlich gemacht sondern mit allen Mitteln verborgen.

Punkt 7. / Hilferuf wird von der Politik – noch – nicht als solcher artikuliert, die Neigung dazu gibt es aber sicherlich schon in dem ein oder anderen Fall. Der Hilferuf durch die WählerInnen ist dagegen schon sehr deutlich – durch die Verschiebung des Stimmverhaltens oder durch nicht wählen.

Punkt 8. / Rettung durch den Zaubermeister steht noch aus. Vor allem deshalb, weil IHN niemand kennt.

Treffender als mit diesem Zitat könnte man die aktuellen Verhältnisse, sowohl in Österreich als auch in der gesamten Welt, gar nicht beschreiben – wobei natürlich die Schwerpunkte und Auswirkungen unterschiedlich gelagert sind.

Die ganze Welt ist von einer Unzahl an Kriegsschauplätzen (Stellvertreterkriegen) überzogen. Österreich ist davon ausgenommen, von Europa kann man das schon nicht mehr uneingeschränkt (Terrorismus) behaupten – die Gefahr ist also da und auch relativ nahe.

Viele Jahre – scheinbar – positiver Entwicklungen haben die Verantwortlichen von Politik und Wirtschaft in Sicherheit gewogen und ihr handeln immer maßloser, rücksichtsloser, überheblicher (größenwahnsinniger?!) werden lassen. Jetzt drohen die geschaffenen Konstruktionen wie Kartenhäuser einzustürzen, sofern die Zielsetzung beibehalten wird – Wachstum und Gewinnmaximierung um jeden Preis. Die Grenzen (möglichen Wachstums) sind tatsächlich noch nicht erreicht aber die Prioritäten und die Verteilungsparameter müßten neu definiert werden. Sollte das nicht der Fall sein wird man vielleicht mit Kunstgriffen (Tricks) die Probleme um 10 -15 Jahre in die Zukunft verschieben können. Die Wahrscheinlichkeit aber, dass die ultimative Katastrophe (u.a. Ausdehnung kriegerischer Auseinandersetzungen, Flüchtlinge, Wirtschaftscrash) schon viel früher eintritt ist nicht von der Hand zu weisen.

Die Handlungen der Politiker erfolgen ja kaum noch im Interesse der Bevölkerung (WählerInnen) sondern sind vielfach den Wünschen der Wirtschaft geschuldet – national und international. Daran schließt nahtlos an, dass die politischen Parteien an vorderste Stelle den Ausbau und die Sicherung von Macht und Einfluss für sich selbst stellen.

Unbedingt notwendig wird die Erstellung eines Grundwertekatalogs mit Rechten und Pflichten sein:

Familie / Kinder / Erziehung (Familie / Kindergarten) / Schule / Ausbildung / Arbeitsplatz (angemessenes Einkommen) / Wohnung / Haus / Altersversorgung

Staatsgefüge (Bund / Länder / Gemeinden) / Recht / Ordnung / Sicherheit

Wirtschaft /  Schaffung von (mindestens) zwei Ebenen /  transparente Darstellung von Real- und (internationaler) Finanzwirtschaft

Wir, Österreicher und Österreicherinnen, leben und arbeiten immer noch nach Regeln die vor mehr als 60 Jahren (nach Ende des 2.Weltkrieges) festgelegt wurden. Vielfach wurden sie im Lauf der Zeit ergänzt, adaptiert, neu interpretiert – aber nie wurden sie aktuell evaluiert und im Bedarfsfall durch neue Regelungen ersetzt (reformiert). Das Resultat ist, und damit kämpfen Schüler, Eltern, Arbeitende, Unternehmer, Pensionisten, dass sich vor lauter Überschneidungen und Zwei- und Mehrgleisigkeiten Systeme wechselseitig blockieren und dadurch Unsummen an Geld vernichtet werden.

D.h., die österreichische Regierung muss umgehend Reformen in allen Bereichen (Verwaltung, Bildung, Gesundheit, usw.) erarbeiten und auch umsetzen. Im Finanzwesen müssen Massnahmen getroffen werden, dass Verluste die durch Banken und/oder Spekulationen (virtuell) verursacht werden nicht mehr mit Steuermitteln (real) ausgeglichen werden können. Verursacher müssen verantwortlich und haftbar gemacht werden.

Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf: Email: derverein@sbg.at

Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf: Email: derverein@sbg.at

An einem Strang ziehen – hat diese Redewendung heute überhaupt noch eine Berechtigung?

Das war nicht immer so. Ganz im Gegenteil, die längste Zeit zwischen Ende des                           2. Weltkrieges und heute hatte es einen sehr hohen Stellenwert „an einem Strang zu ziehen“.

Selbst wenn Parteien sehr unterschiedliche Ansichten vertraten gab es den festen Willen und auch eine gesunde Portion Ehrgeiz den/die Anderen von der Sinnhaftigkeit der eigenen Idee zu überzeugen. Das war in der Politik so, bei Firmen, bei Familien, bei Nachbarn und auch bei verschiedenen Ländern.

Man könnte sagen es gab einen Krieg der Ideen – heute gibt es das nur noch als einen Krieg der Interessen und leider schon viel zu oft als einen Krieg mit Waffen. Allianzen, die heute eingegangen werden können schon in kürzester Zeit einer anderen Interessenslage geopfert werden.

Was dabei verloren geht, ist Vertrauen, Verlässlichkeit und Sicherheit. Damit einher geht auch die, sehr negative, Vorbildwirkung für die Bevölkerung. Die Folge wird ein Kampf          > Jeder gegen Jeden < sein und es werden nur mehr die jeweils eigenen Interessen im Vordergrund stehen und der Stärkere gewinnt – im Recht oder nicht.

Dass es weltweit nicht möglich ist Einklang zu schaffen mag nachvollziehbar sein. Aber selbst da war es früher möglich, dass zumindest Regionen gleiche Interessen verfolgten. Die EU wäre ein leuchtendes Beispiel wenn nicht jetzt, nach nur ein paar Jahren Bestand, die Eigeninteressen der Mitglieder wieder im Vordergrund stünden.

Auch Österreich hat dieselbe Entwicklung genommen. Nach dem Krieg haben alle Parteien und Institutionen, man erinnere sich an die berühmte „Sozialpartnerschaft“, an einem Strang gezogen. Verantwortungsvolle Politiker und Persönlichkeiten haben im Interesse des Volkes regiert. Der Wohlstand auch „einfacher“ Leute und was bis heute noch geblieben ist, wurde in dieser Zeit geschaffen. Heute gibt es in der Politik keine Persönlichkeiten mehr, nur ParteidienerInnen deren einziges Ziel und Pflicht es ist, Macht und Einfluss für ihre Partei zu vergrössern und zu festigen. Dafür ist jedes Mittel recht und so wird Geld verschwendet als gäbe es kein Morgen – vielleich gibt es ja auch kein Morgen mehr. Tatsache ist, unsere Staatsverschuldung hat einen absoluten Spitzenwert erreicht – jeder ÖsterreicherIn, vom Baby bis zur Oma, haftet persönlich für fast  40.000,– Euro gegenüber dem Staat.

Wenn Sie liebe Österreicher und Österreicherinnen diese Entwicklung umdrehen wollen dann müssen Sie die Initiative ergreifen und die Regierungsparteien zwingen > an einem Strang zu ziehen <  und zwar in Ihre Richtung und nicht in Richtung der Parteien. Sonst bleiben Sie auf der Strecke mit Ihren Sorgen um Miete, Kindergarten, Schule, Job, Pensionen, usw. – halten Sie sich das vor Augen.

Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf: Mein Name ist  Artur Hofmann / Email: derverein@sbg.at

Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf: Mein Name ist  Artur Hofmann / Email: derverein@sbg.at