Archiv für den Monat: April 2016

Das Zeitalter der Desinformation und Halbwahrheiten

Desinformation, nicht zu verwechseln mit Lügen oder das „Blaue vom Himmel versprechen“, gibt es schon sehr lange – insbesonders als Mittel zur Beeinflussung grosser Menschenmassen (z.B. der Bevölkerung eines Landes).

Ich spreche hier von Österreich und der Desinformation durch Bundes- / Landesregierung und nachfolgender Institutionen. Als Beispiele seien nur einmal die Bereiche Arbeitslosigkeit, Verschuldung, Bildung, Gesundheit, Landesverteidigung, usw. genannt. Seit kurzem muss man auch die Flüchlingsproblematik erwähnen.

Ein klassisches Beispiel aus der Vergangenheit: Das jeweilige Budget wurde auf Basis von Wachstumsprognosen (sehr optimistischen) erstellt (hohes Wachstum = keine Neuverschuldung). Die Realität ein Jahr später: Leider ein niederes Wachstum (Realität) = also doch Neuverschuldung – aber es kann niemand etwas dafür.

Ein signifikantes Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit: Die Pleite der > Hypo-Alpen-Adria-Bank < . Jahrelanges schönreden durch Generationen von FinanzministernInnen, dann scheibchenweise Veröffentlichung von immer höheren Schulden und jetzt, nach Jahren, die ganze Wahrheit – hoffentlich.

Eine andere Art von Desinformation ergibt sich aus der Veröffentlichung von Studien, wo der Auftraggeber (meist politische Parteien) und dessen Zielvorgaben (der jeweiligen Parteiideologie entsprechend) eine wesentliche aber nicht unbedingt objektive Rolle spielen. Genauso verhält es sich mit Statistiken.

Ähnlich verhält es sich bei öffentlichen Auftritten von PolitikernInnen wo ModeratorenInnen (z.B. ZIB 2) zwar eine konkrete Frage stellen, der/die Interviewte gross ausholt und lange spricht, zum Thema aber so gut wie gar nichts sagt. Damit werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Gewollte Präsenz im TV aber die zur Verfügung stehende Zeit wird durch die langatmige (Nicht)Beantwortung von nur einer Frage aufgebraucht.

Ich kann mir vorstellen, dass es sehr vielen Österreicherinnen und Österreichern so geht wie mir – Verunsicherung, Ratlosigkeit, Hilflosigkeit. Oder das Gefühl, einfach verarscht zu werden. Das Resultat ist, dass sich Viele zurück ziehen und das Interesse an der Politik verlieren und/oder überhaupt nicht mehr wählen gehen.

Was passiet dann? Es kann sein, dass zwei Parteien keine Regierung mehr bilden können und eine dritte Partei dazu genommen werden muss. Das heisst, als gelernter ÖsterreicherIn wissen wir das, dass es noch weniger Entscheidungen gibt (denn es müssen die Ideologien von drei Partein unter einen Hut gebracht werden). Im Gegenzug werden neue Kontrollfunktionen (natürlich dreifach besetzt) und noch mehr Bürokratie geschaffen.

Wer auf der Strecke bleibt sind Sie liebe Österreicherinnen und Österreicher. Das muss aber nicht so sein – wenden Sie sich an mich.

Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf: Mein Name ist  Artur Hofmann / Email: derverein@sbg.at

Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf: Mein Name ist  Artur Hofmann / Email: derverein@sbg.at