Archiv für den Monat: September 2015

Katastrophen- / Problembewältigung

Zu allererst eine Definition der Begriffe: Die Kriege die in den verschiedensten Ländern geführt werden sind eine Katastrophe. Die Menschen die dadurch vertrieben werden und teilweise bei uns als Flüchtlinge Hilfe suchen sind ein Problem. Beides ist eine Tatsache und muss bewältigt werden – soweit es die EU betrifft von allen Mitgliedsstaaten!

Menschen werden nicht aus Jux und Tollerei zu Flüchtlingen, sondern es ist für sie ein letzter Ausweg – der auch oft genug in den Tod führt. Gerade wir in Europa haben diese Situation oft genug erlebt: Waren es die Menschen hinter dem „eisernen Vorhang“, waren es Jüdinnen und Juden, waren es die Menschen wärend der Jugoslawien-Kriege – um nur einige Beispiele zu nennen.

Für eines können wir den Flüchtlingen aber auch dankbar sein, dass sie nämlich dazu beigetragen haben die wahre Gesinnung einiger Staaten dieser Europäischen „Union“ zu offenbaren.

Anders unsere Politikerinnen und Politiker – sie haben ein schon vielfach bewährtes  > Krisenbewältigungsprozedere <  abgespult und sind vorerst einmal abgetaucht. „Probleme bewältigen“ scheint für unsere Regierung  ja eine Wortkombination zu sein die nicht in ihrem Sprachschatz zu finden ist. Denn die Flüchtlingswelle ist ja nur das derzeit aktuelle Problem, dahinter stapeln sich bereits massenhaft andere Probleme, z.B. Reformen in den Bereichen Bildung, Verwaltung, Gesundheit, Pensionen, Heer, usw. – Lösungen nicht in Sicht.

Aber nachdem die österreichische Bevölkerung und Freiwilligenorganisationen in verlässlicher Manier die Initiative ergriffen und die Flüchtlinge in bewundernswerter und menschlicher Art und Weise versorgt haben kommen sie wieder aus ihren Löchern gekrochen u nd fangen auch schon an sich die ersten Lorbeeren umzuhängen – weil sie alles so gut gemanagt haben, immer schon gewußt haben und überhaupt.

Aus aus diesem Anlass drängt sich mir eine Frage auf die ich den Österreicherinnen und Österreichern stellen möchte: Sie beweisen, nicht zum ersten Mal, welch enorme Leistungen sie erbringen wenn es darauf ankommt, wie entschlossen und richtig zu handeln sie fähig sind und doch lassen sie sich bei jeder Wahl von immer den gleichen alten Parteien mit leeren Versprechungen über den Tisch ziehen. WARUM ???

Warum übernehmen sie nicht auch einmal die Initiative – FÜR SICH SELBST. Im Interesse Ihrer Kinder, Ihrer Gesundheit, Ihren Arbeits- und Wohnverhältnissen, Ihrer Pension. Sie haben die Macht und die Mittel dazu – spätestens bei der nächsten Wahl. Aber auch schon jetzt können Sie Druck ausüben wenn Sie sich zu einer Initiative zusammen schließen – ich biete Ihnen eine Plattform dafür.

Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Besinnung …………….

Immobilienblase, Finanzskandal, Bankencrash, Arbeitslosigkeit, Flüchlingstragödie!!! Nur einige der Schlagworte, die unsere jüngste Vergangenheit geprägt haben bzw. heute noch unbewältigte Probleme darstellen – ohne Aussicht auf baldige Lösung. Interessant auch: In einem Prioritätenranking würden das Flüchtlingsproblem nicht an erster Stelle stehen, auch nicht Arbeitslosigkeit, wohl eher Finanz- und Bankprobleme.

Spät aber doch hat die österreichische Regierung erkannt, dass das Flüchtlingproblem als eine ideale Ablenkung von unseren „normalen“ Problemen genutzt werden kann und, erinnern Sie sich an meine Worte, dann auch noch eine gute Ausrede für die wieder gestiegene Verschuldung ist.

Zwischenzeitlich eine Tatsache ist, dass so gut wie die gesamte EU kollektiv versagt hat – oder auch gar nicht „funktionieren“ will – und jetzt langsam einige wenige Länder sich auf ihre Verantwortung besinnen, immer noch getrieben von privaten Helfern und Freiwilligenorganisationen – aber immerhin.

Tatsache ist, zufällig hat es gerade das Flüchtlingsprolblem dramatisch deutlich gemacht, dass Politik wie sie seit 20-30 Jahre praktiziert wird nicht mehr funktioniert. Unsere Politiker werden in den Parteiakademien bestens geschult, sind dadurch in der Lage alle anstehenden Probleme zu zerreden, kleinzureden und dem kleinen Mann/Frau den Eindruck zu vermitteln alles im Griff zu haben. Dass das bei weitem nicht der Fall ist zeigt jetzt das Flüchtlingsproblem überdeutlich. Die Politiker sind gar nicht mehr in der Lage sachbezogen, rational und logisch zu handeln sondern denken nur mehr in parteipolitisch vorgegebenen Ideologien.

Wenn wir davon ausgehen, dass 10-15 % der Bevölkerung tatsächlich in die politischen Netzwerke involviert ist und auch davon profitiert. Wenn wir annehmen dass weitere rund 15 % der Bevölkerung „über den Dingen steht“ und es sich richten kann, dann bleiben etwa 70% der Bevölkerung übrig – und die zahlen die Zeche.

70% – und damit eine absolute Mehrheit hätte es aber in den Händen die politische Landschaft in Österreich zu verändern. Diese Mehrheit könnte eine neue Partei aufbauen, ohne Vergangenheit und ohne Seilschaften. So eine Partei könnte, nach ausschließlich sachlichen Notwendigkeiten und mit Fachleuten, in kurzer Zeit tatsächlich Reformen durchführen und damit Österreich zu Wachstum und Wohlstand zurück führen.

Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Übrigens – meiner Einschätzung nach wird es keine kurzfristige Lösung für „das Flüchlingsproblem“ geben und durch dieses Ereignis oder ähnliche andere werden zumindest die nächsten zehn Jahre geprägt sein. Das muss auch einmal gesagt werden und darauf muss man sich heute schon einstellen.