Archiv für den Monat: Juli 2015

Müssen wir den Griechen möglicherweise sogar dankbar sein ???

Sicher nicht für das beschämende Schauspiel, das die griechische Regierung durch ihre Protagonisten Tsipras und Varoufakis abgeliefert hat. Man kann nicht, im Zeitalter elektronischer Medien, an einem europäischen Ort (Brüssel)  > GRÜN <  und am zweiten Ort (Athen) > ROT < sagen. Wenn die griechische Bevölkerung sich so etwas gefallen lässt und es mit Mentalität und Stolz argumentiert ist das ihre Angelegenheit. Wenn sie aber im selben Atemzug den Rest der EU-Bevölkerung verpflichten wollen deren schwer verdientes Geld für sie zu „verbrennen“ um „as usual“ weiter machen zu können ist das schon eine Zumutung.

Die Vorgangsweise aber der beiden Herren Tsipras und Varoufakes halte ich allerdings nicht für blauäugig oder tollpatschig sondern für überlegt und gezielt kalkuliert. Und mit dieser Vorgangsweise haben sie es geschafft, ein Stück weit die wirklichen Zusammenhänge und Interessen, oder wenn man so will das wahre Gesicht der EU, zu zeigen.

Einer EU, die aus einem starken Motor (Deutschland) und bestenfalls ein paar Hilfsmotoren (z.B. Holland und Österreich) besteht – ansonst sind alle anderen mit mehr oder weniger großen Problemen konfrontiert und profitieren selbst von den wenigen starken Staaten.

Es hat sich auch gezeigt, dass die EU als Gemeinschaft nicht wirklich zu steuern ist was sich in der Regel – leider – nur in Krisensituationen zeigt aber genau dann am notwendigsten wäre. Und eines hat sich auch gezeigt, dass der Kitt mit dem diese Gemeinschaft zusammen gehalten wird macht- und finanzpolitischer Natur ist und davon hat der einfache Bürger nur dann etwas wenn „sein“ Land verantwortungsbewußt und gewinnbringend wirtschaftet – was erwiesenermaßen die meisten nicht tun.

Können wir aus dem Debakel von Griechenland auch etwas für unser Land ableiten? Natürlich, sehr viel sogar – die Politiker höre ich schon aufschreien: Wir sind doch nicht mit Griechenland zu vergleichen.

Die Voraussetzungen bei uns sind tatsächlich andere, nämlich dahingehend als unsere Aufbaugenerationen (nach dem 2. Weltkrieg) mit großem Fleiß enorme Werte geschaffen haben. Dies ermöglicht unserer Regierung, schon seit mehr als zehn Jahren praktiziert sie das auch, eine hemmungslose Schuldenpolitik zu betreiben –  im Interesse ihrer politischen Systeme und Netzwerke. In deren Folge werden die Österreichernnen und Österreicher buchstäblich in Geiselhaft genommen: Zum einen mit einer gigantischen pro Kopf Verschuldung und zum anderen mit enorm hohen Steuerbelastungen. Dass wir nicht so dastehen wie Griechenland ist – siehe oben – unseren Groß- und Urgroßeltern zu verdanken. Jeder von uns sollte sich deshalb ernsthaft überlegen ob es nicht hoch an der Zeit ist die Reißleine zu ziehen – besser heute als morgen.

Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf.