Katastrophenpolitik – in des Wortes vielfacher Bedeutung

Die Katastrophe um die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ beschert unserer Exekutive einen Innovations- und Modernisierungsschub.

Das heisst, eine Katastrophe dient als Argumentation dafür, dass unsere Exekutive > state of the art < ausgestattet wird - und das auch wahrscheinlich nur in Teilbereichen. Die Finanzierung wird - vorerst - aus nicht näher definierten Rücklagen abgewickelt, später will man sich Gedanken machen wie es weiter geht. Im Bildungswesen findet die Katastrophe schon seit vielen Jahren statt aber da bleiben keine Toten auf der Strecke und daher berührt es keinen Politiker mehr. Was liegen bleibt sind halt Kinder und Jugendliche (es sind ihre Töchter und Söhne) die Schule und/oder Ausbildung abgebrochen haben. Pflichtschulabsolventen die keine Lehrstelle bekommen weil ihre Fähigkeiten dafür nicht ausreichend sind. Nicht einmal für eine weiterführende Ausbildung, wie sie z.B bei verschiedenen Grosskonzernen üblich sind, aufgegenommen werden. Ich will jetzt wirklich nicht den Teufel an die Wand malen aber z.B. dem Bundesheer könnte wohl auch nur eine „echte“ Katastrophe (Hochwasser, Lawinen oder ähnliches) zu einer modernen, ausreichenden Ausstattung verhelfen. Überlegen Sie einmal und sagen Sie dann selbst, sind das Politikerinnen und Politiker die Ihnen ein Gefühl der Sicherheit und der Geborgenheit vermitteln - die Sie wirklich haben wollen. Sie bilden eine Regierung und die ist eine Katastrophe aber es bleiben keine Toten zurück (immerhin schon etwas). Was zurück bleibt sind viele, viele Verlierer - und das sind SIE !!! Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern - dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können - dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

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