Archiv für den Monat: Januar 2015

Katastrophenpolitik – in des Wortes vielfacher Bedeutung

Die Katastrophe um die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ beschert unserer Exekutive einen Innovations- und Modernisierungsschub.

Das heisst, eine Katastrophe dient als Argumentation dafür, dass unsere Exekutive > state of the art < ausgestattet wird - und das auch wahrscheinlich nur in Teilbereichen. Die Finanzierung wird - vorerst - aus nicht näher definierten Rücklagen abgewickelt, später will man sich Gedanken machen wie es weiter geht. Im Bildungswesen findet die Katastrophe schon seit vielen Jahren statt aber da bleiben keine Toten auf der Strecke und daher berührt es keinen Politiker mehr. Was liegen bleibt sind halt Kinder und Jugendliche (es sind ihre Töchter und Söhne) die Schule und/oder Ausbildung abgebrochen haben. Pflichtschulabsolventen die keine Lehrstelle bekommen weil ihre Fähigkeiten dafür nicht ausreichend sind. Nicht einmal für eine weiterführende Ausbildung, wie sie z.B bei verschiedenen Grosskonzernen üblich sind, aufgegenommen werden. Ich will jetzt wirklich nicht den Teufel an die Wand malen aber z.B. dem Bundesheer könnte wohl auch nur eine „echte“ Katastrophe (Hochwasser, Lawinen oder ähnliches) zu einer modernen, ausreichenden Ausstattung verhelfen. Überlegen Sie einmal und sagen Sie dann selbst, sind das Politikerinnen und Politiker die Ihnen ein Gefühl der Sicherheit und der Geborgenheit vermitteln - die Sie wirklich haben wollen. Sie bilden eine Regierung und die ist eine Katastrophe aber es bleiben keine Toten zurück (immerhin schon etwas). Was zurück bleibt sind viele, viele Verlierer - und das sind SIE !!! Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern - dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können - dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Machen Sie sich keine Sorgen ……….

Eine Aussage die für viele Menschen, ja eigentlich für alle von uns, eine sehr beruhigende Wirkung und viel Zuversicht vermittelt. Eine Aussage wie sie nicht besser zum Beginn eines neuen Jahres passen würde.

Solch eine Aussage würde ich mir, und mit mir wohl alle Österreicherinnen und Österreicher, von unserer Regierung wünschen. Das Gegenteil ist der Fall, denn auf Grund dessen was uns die Politikerinnen und Politiker sagen gibt es Anlaß zu großen Sorgen. Und auf Grund dessen was sie uns nicht – noch nicht – sagen gibt es wohl Anlaß zu noch größeren Sorgen.

Wie geht es also weiter? Vorerst werden wir auf die Zukunft vertröstet, genauer auf März dieses neuen Jahres – dann werden wir erfahren wie es mit der Steuerreform weiter geht und was wir erwarten dürfen. Ist Ihnen eigentlich schon aufgefallen dass alle Maßnahmen der Regierung in der Zukunft stattfinden werden – nichts passiert jetzt. Dabei ist diese Regierung, als Koalition von SPÖ + ÖVP, schon zehn Jahre im Amt (wohlgemerkt: nicht tätig) aber damals gab es vielleicht noch keine Zukunft.

Ich sehe das Ganze einfach nur als Taktik um Zeit zu gewinnen, um nicht handeln zu müssen. Denn, dass in so gut wie allen Bereichen Reformen notwendig sind ist bekannt, vielfach seit mehr als zehn Jahren.

Was, liebe Österreicherinnen und Österreicher, wollen Sie also tun damit es nicht so wie bisher weiter geht. Es ist ja Ihr Geld das hier vergeudet wird. Ja vergeudet, denn es wird ausgegeben und Sie merken für sich keinerlei Wirkung – Sie könnten es genauso beim Fenster rauswerfen oder verbrennen. Aber selbst das können Sie nicht, denn Sie haben nicht einmal Zugriff auf dieses Geld aber Sie dürfen es, durch weit überhöhte Steuern, zur Verfügung stellen.

Wenn Sie auch meiner Meinung sind und mich dabei unterstützen wollen diese Zustände zu ändern – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Wenn Sie selbst Erfahrungen gemacht haben oder/und Verbesserungsvorschläge machen können – dann nehmen Sie Kontakt mit mir auf.